Posts Tagged ‘Selbstporträt’

Ich lebe noch!

Montag, 18. Oktober 2010 - Torsten Winkler

Ja, Tatsache – mich gibt es noch. Das mag den einen oder anderen mehr oder weniger froh stimmen, doch in den letzten Tagen war ich recht kaputt. So schlage ich mich mit eine Erkältung herum – die mein Körper zum Glück recht in Schach halten kann. Und dann hatte ich dieses Wochenende einen großen Auftrag – eine fotografische Hochzeitsbegleitung – der mich den ganzen Sonnabend in Anspruch genommen hat. Soviel vorneweg schon mal – es war echt lustig, schön und für mich sehr anstrengend. Eine ganze Reihe Fotos sind grandios geworden (husthust) und ein Großteil ist natürlich nichts geworden. Aber dazu werde ich in den nächsten Tagen hin und wieder etwas schreiben und zeigen.

Heute ist nun mein neuestes Spielzeug angekommen. Ich habe mir nämlich ein neues Pentax-Objektiv zugelegt. Ein 17mm f4 Fisheye. Damit habe ich gerade mal herumgeknippst und ich werde auch in der nächsten Zeit meine Pentax-Objektive mal genauer vorstellen (über das 24mm wollte ich ja schon seit einiger Zeit posten). Und damit ihr nicht vergesst, wie ich aussehe und euch überzeugen könnt, dass es mich tatsächlich noch gibt, gibt es heute nur ein Selbstportrait in der Küche durch mein neues Objektiv.

Also bis die Tage …

Schnelles Arbeiten

Donnerstag, 2. September 2010 - Torsten Winkler

Da hat mir der Wolkenzeitraffer in HD von gestern doch den Mund wässrig gemacht. Ich dachte mir, das geht doch auch anders und länger und hab mal weiter geübt. Natürlich nicht mit Wolken, weil es soll ja nicht langweilig werden (außerdem waren gestern nicht so richtig geeignete Formationen am Himmel über Leipzig zu sehen). Was gibt es da noch interessantes für Zeitrafferaufnahmen? Genau – mich selber :D Und da habe ich mich beim Arbeiten fotografiert.

Für alle die es genau wissen wollen: Die gezeigte Zeitspanne beträgt 47 min. Alle 2 Sekunden wurde ein Foto gemacht (1/20 s # f 5,6 # iso 3200 # 24 mm). Insgesamt sind es 1419 Fotos geworden, dann war die Speicherkarte voll. Ich habe bei meiner Kamera das kleinste RAW-Format ausgewählt (es gibt 3 Größen), da ich 1. die Bilder noch nachbearbeiten wollte (und das in RAW besser geht als in JPG), 2. möglichst viele Bilder auf die Speicherkarte bekommen und Platz auf der Festplatte sparen wollte und 3. die Bilder nach der Bearbeitung sowieso verkleinert habe (auf HD-Format 1920 x 1080). Im Film habe ich jedes Foto für 2 Frames anzeigen lassen (also 15 Fotos pro Sekunde (mal 2 ergibt somit 30 fps)).

Als Musik habe ich wieder einen Titel von Danosongs.com verwendet, weil man die unter bestimmten Bedingungen kostenlos benutzen darf. Aus Zeitgründen (und das ist eine schäbige Entschuldigung!) habe ich bei der Anpassung der Musik ans Video nur wenig aufgepasst :( Bei künftigen Projekten muss ich da mehr Zeit investieren, damit es am Schluß auch stimmig ist.

Sehr interessant fand ich übrigens, was ich die ganze Zeit für ein Gesicht ziehe :) Und bevor Fragen kommen kann ichs gleich erklären: Ich arbeite an 2 Monitoren und daher springen meine Augen so wild hin und her. Die Kamera stand unten zwischen den beiden Monitoren. Es gab eine Unterbrechung, weil ich ein Packet bekommen habe (und natürlich auspacken musste). Und am Schluß esse ich einen Möhren-Apfel-Ingwer-Brei :D Hab ich noch etwas vergessen? Oh ja! Die Kamera war auf manuell eingestellt und daher gibt es leichte Unterschiede in der Helligkeit (mal schien die Sonne, dann gabs wieder Wolken und der Monitor hat auch mal helle und dunkle Sachen angezeigt). Ich glaube jetzt habe ich alles verraten, was es zu verraten gab, oder? :)

Ich bin hin- und hergerissen

Freitag, 2. Juli 2010 - Torsten Winkler

Heute Abend fahre ich zum TFF Rudolstadt und ich stecke ganz schön in der Zwickmühle. Eigentlich sieht es so aus: Ich fahre hauptsächlich hin, um Fotos zu machen. Vor vielen Jahren (ca. 13-14 Jahre her) war ich schon zweimal auf dem TFF (Tanz- und Folkfestival) und das war wirklich sehr cool – viele verschiedene Nationen und jede Menge interessante Musik (ich mag unter anderem sehr traditionelle Musik). Und es ist ein buntes Treiben und viele interessante Motive und und und … Naja, meine Planung sah so aus, dass ich meine ganzen Objektive mitnehmen wollte. Und da mir meine Speicherkarten mit insgesammt 36 GB als zu knapp erschienen für 3 Tage Fotografieren, wollte ich auch noch meinen Laptop mitnehmen. So hätte ich abends die Bilder/Filme auf den Rechner spielen können. Der Nachteil an der Sache: 3 Tage lang den schweren Rucksack in der Hitze herumschleppen (weil das Zeugs im Zelt lassen ist irgendwie doof).

Nun habe ich ja immer die große Klappe, wenn es ums Beschränken und Reduzieren geht. Und nun habe ich mich schweren Herzens entschieden – nur ein Objektiv kommt mit (mein 50 mm) und kein Laptop. Zum Objektivwechseln hab ich vor Ort dann nämlich sowieso keine große Lust (Rucksack absetzten … Objektiv rauskramen … das andere von der Kamera abmachen und gleich wieder ordentlich verpacken … neues Objektiv draufschrauben … Filter wechseln … usw.). Bei 35°C im Schatten sieht das alles anders aus und ich werde mächtig faul :)

Ich bin ja echt mal gespannt, ob ich mich dann vor Ort ärgern werde, dass ich mich so entschieden habe. Aber in dieser Situation war ich noch nie und daher ist es vielleicht mal ganz gut das auszutesten. Vor allem sind aber die Gewichtsreduzierung und die Sicherheit (es kann weniger kaputt gehen oder geklaut werden) schon mal sehr befreiend. Wir werden sehen (und ich werde garantiert berichten).

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Hier mal ein paar Bilder, die ganz gut zur Überschrift passen. Sie sind im vorigen Jahr entstanden und eventuell kennt der eine oder andere diese schon aus meinvz/studivz. Aber ich find die trotzdem … ähmmm … zumindest interessant :D

Da wünsche ich euch ein schönes Wochenende an einem kühlen Plätzchen.

Euer Torsten Winkler

Mein Portfolio?

Montag, 3. Mai 2010 - Torsten Winkler

Nächsten Dienstag werde ich zum ersten richtigen Treffen der schon einmal erwähnten Fotogruppe gehen. Zu diesem Treffen sollen die Neuen (dazu zähle ich dann ja wohl auch) ein paar Fotos mitbringen. Schließlich wollen sich die anderen Mitglieder und der Gruppenchef ein Bild machen können. Seit ich davon weiß, bin ich ständig am Grübeln und Überlegen: Welche Fotos zeige ich? Sind diese repräsentativ für meine Fotografie? usw. Zum einen kann ich da keine hundert Fotos anschleppen und zum anderen sollen diese etwas größer (ca. DIN A4) ausgedruckt werden. Sprich: das kostet und meine derzeitige Haushaltsplanung ist nicht sonderlich solide :D

So habe ich mich heute hingesetzt und erst einmal meine “Gebiete” eingegrenzt: Tiere, Blüten, Landschaft, Abstraktes, Portraits. Bei den genannten Kategorien habe ich mir dann einige Bilder herausgesucht, die ich in der Gruppe präsentieren könnte. Da ich die Gruppe noch nicht wirklich kenne und das Alter der Mitglieder im Durchschnitt deutlich über meinem liegt (man will es kaum glauben), habe ich mich in der Auswahl etwas konservativer verhalten. Bei den Portraits habe ich ganz viele Sachen erstmal weggelassen (unter anderem auch, weil ich mich kaum für ein Bestes aus einer Serie entscheiden kann). Auch meine lustigen Puppenfotos sind wegzensiert worden :)

Am Ende bin ich auf 34 Fotos gekommen. Die lasse ich jetzt ausdrucken und sehe mir die Ergebnisse nochmal genauer an. Vielleicht fliegt das eine oder andere noch raus.

Landschaft am Cossi Landschaft am Cossi Linde am Cossi Unwetter im Abendrot
Gerbera Dahlie Dahlie Dahlie
Gymnocalycium Kohlmeise Blaumeise Blaumeise
Blaumeise Mauerbienen Seelöwen Tucan
Rothaubenturako Rothaubenturako Fräulein Hundi Katja
Selbstportrait Selbstportrait Selbstportrait Tasse
Abstraktes Abstraktes Abstraktes Abstraktes
Abstraktes Abstraktes Abstraktes Abstraktes
Abstraktes Abstraktes

[Bevor ich wieder Proteststürmen ausgesetzt werde: da nahezu alle hier gezeigten Fotos schon mal in einem Artikel standen, habe ich auf die Belichtungsdaten verzichtet. Wenn es jemanden doch ganz dringend interessiert, dann bitte nachfragen!]

Vor einiger Zeit hatte ich ja von Zack und seinen Kritik-Videos erzählt. Dort geht er sehr viel auf Portfolios und deren Zusammenstellung ein. Er sagt selber, dass er nicht perfekt ist, hat aber viele richtig gute Tipps. Einige wende ich schon eine Weile in meinen Beiträgen an, bei anderen muss ich noch etwas arbeiten. Auf alle Fälle versuche ich den “Flow” hinzubekommen. Also ich achte möglichst darauf, dass aufeinanderfolgende Fotos möglichst ähnliche Farben haben bzw. dass der Übergang von einem Foto zum nächsten möglichst harmonisch ist. Manchmal klappt das sehr gut, andere Male nicht. Ist aber alles Übungssache und ich kann noch viel lernen.

Bei der Konsistenz der Bearbeitung liege ich meist sehr daneben. Also Weißabgleiche ändern sich bei mir oft von Bild zu Bild (und es bleibt der eine oder andere kleine Farbstich zu sehen). Auch sonstige Stilfragen entscheide ich beim Bearbeiten eher noch für das Einzelbild und blicke wenig auf die restlichen Bilder der Serie. Ich habe mir zumindest vorgenommen, daran zu arbeiten.

Auf alle Fälle freue ich mich schon auf die Ausdrucke und bin auf die Reaktionen der Fotogruppe gespannt. Ich werde euch bestimmt davon berichten ;) Und um auf die Überschrift zurückzukommen: Diese Bilder sind vielleicht ein erster Versuch eines Portfolios. Im Laufe der Zeit werde ich daran arbeiten und mir ein solches zusammenstellen.

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Noch etwas: Heute habe ich auf Fanis Blog einen Artikel gefunden, über den ich mich mal wieder außerordentlich gefreut habe. Fani hat die Übung 30 min im Bad gemacht und ihre Ergebnisse gepostet (hier). Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Ergebnisse sind und was jeder Einzelne, der die Übung gemacht hat, so dazu sagt. Dabei ist mir dann heute die Idee gekommen, dass ich die Ergebnisse von Bloglesern auch in der Ergebnisliste auf der Übungsseite verlinken sollte. So entsteht ein interessanter Überblick. Wer also Ergebnisse zu “meinen” Fotoübungen postet, der soll sich ruhig bei mir melden, ich verlinke die Seiten sehr gern! :)

Aufregende Nacht …

Samstag, 6. Februar 2010 - Torsten Winkler

Ich wollte schon immer mal sehen was ich nachts so mache, wenn ich schlafe. Und was Hundi macht, wenn sie bei mir zu Besuch ist und wenn ich schlafe – das hat mich auch schon immer interessiert. Die Idee hatte ich also schon, seit ich meine Kamera habe (also seit Mai 2009) und nun war es endlich an der Zeit die Idee umzusetzen.

Also habe ich das Stativ aufgebaut – für maximalen Überblick halb auf meinem Schreibtisch und halb auf einem Tischchen. Etwas gruselig fand ich die Vorstellung, dass mir das Ganze in der Nacht umstürzt und meine Kamera nebst Objektiv nach 2,20 m Absturz in ihre Einzelteile zerlegt werden … Diesmal habe ich die richtige Dateigröße eingestellt (nicht RAW, sondern das kleinste JPG-Format, damit die Speicherkarte auch alles fasst – und außerdem brauch’ ich für so einen Zeitrafferfilm keine hochauflösenden Fotos), den Akku voll aufgeladen und meinen Kabelauslöser auf 20 s-Intervalle eingestellt. Als Bildstil habe ich einen Monochrome-Modus gewählt und einen Rotfilter simuliert (plus hohen Kontrast und einen Sepia-Effekt). Ich wollte die Farbprobleme umgehen und der Rotfilter hat unter den Lichtverhältnissen die besten Ergebnisse gebracht. Da ich mir die Nachbearbeitung ersparen wollte (schließlich sind 1263 Fotos entstanden) habe ich all diese Anpassungen die Kamera machen lassen :)

Am Morgen habe ich die Bilder dann nur noch auf den Rechner gespielt, alle automatisch verkleinern lassen und einen Weg finden müssen, die zu einem Film zusammenzufügen (Windows MovieMaker ist auch mal zu was Nutze!). Und dann war zum Glück das Popcorn fertig und die Filmvorführung konnte beginnen …

Zwei Minuten später war nicht nur das Popcorn alle, sondern ich auch sehr enttäuscht. Tolle Idee, viel Arbeit und dann so ein Ergebnis! Zumindest weiß ich nun, dass weder ich noch Hundi im Schlaf für irgendwelche spektakulären Einlagen taugen. Das Ergebnis zeigt uns, dass auch bei mir nicht immer alles klappt oder toll wird … :(

Trotz allem will ich euch den Film nicht vorenthalten und mit etwas Glück werde ich ja noch für den Oscar nachnominiert ;)

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Hundis Körbchen steht übrigens rechts neben meinem Bett und hin und wieder bewegt sich etwas darin – das ist dann Hundi. Das Flackern wird dadurch hervorgerufen, dass meine Lavalampe als Beleuchtung diente (etwas Licht braucht die Kamera ja!). Das runde Etwas rechts oben ist zwar meine Zimmerleuchte, die war aber aus und wird durch die Lavalampe angeleuchtet und erscheint daher weiß.