Nächsten Dienstag werde ich zum ersten richtigen Treffen der schon einmal erwähnten Fotogruppe gehen. Zu diesem Treffen sollen die Neuen (dazu zähle ich dann ja wohl auch) ein paar Fotos mitbringen. Schließlich wollen sich die anderen Mitglieder und der Gruppenchef ein Bild machen können. Seit ich davon weiß, bin ich ständig am Grübeln und Überlegen: Welche Fotos zeige ich? Sind diese repräsentativ für meine Fotografie? usw. Zum einen kann ich da keine hundert Fotos anschleppen und zum anderen sollen diese etwas größer (ca. DIN A4) ausgedruckt werden. Sprich: das kostet und meine derzeitige Haushaltsplanung ist nicht sonderlich solide :D
So habe ich mich heute hingesetzt und erst einmal meine “Gebiete” eingegrenzt: Tiere, Blüten, Landschaft, Abstraktes, Portraits. Bei den genannten Kategorien habe ich mir dann einige Bilder herausgesucht, die ich in der Gruppe präsentieren könnte. Da ich die Gruppe noch nicht wirklich kenne und das Alter der Mitglieder im Durchschnitt deutlich über meinem liegt (man will es kaum glauben), habe ich mich in der Auswahl etwas konservativer verhalten. Bei den Portraits habe ich ganz viele Sachen erstmal weggelassen (unter anderem auch, weil ich mich kaum für ein Bestes aus einer Serie entscheiden kann). Auch meine lustigen Puppenfotos sind wegzensiert worden :)
Am Ende bin ich auf 34 Fotos gekommen. Die lasse ich jetzt ausdrucken und sehe mir die Ergebnisse nochmal genauer an. Vielleicht fliegt das eine oder andere noch raus.
[Bevor ich wieder Proteststürmen ausgesetzt werde: da nahezu alle hier gezeigten Fotos schon mal in einem Artikel standen, habe ich auf die Belichtungsdaten verzichtet. Wenn es jemanden doch ganz dringend interessiert, dann bitte nachfragen!]
Vor einiger Zeit hatte ich ja von Zack und seinen Kritik-Videos erzählt. Dort geht er sehr viel auf Portfolios und deren Zusammenstellung ein. Er sagt selber, dass er nicht perfekt ist, hat aber viele richtig gute Tipps. Einige wende ich schon eine Weile in meinen Beiträgen an, bei anderen muss ich noch etwas arbeiten. Auf alle Fälle versuche ich den “Flow” hinzubekommen. Also ich achte möglichst darauf, dass aufeinanderfolgende Fotos möglichst ähnliche Farben haben bzw. dass der Übergang von einem Foto zum nächsten möglichst harmonisch ist. Manchmal klappt das sehr gut, andere Male nicht. Ist aber alles Übungssache und ich kann noch viel lernen.
Bei der Konsistenz der Bearbeitung liege ich meist sehr daneben. Also Weißabgleiche ändern sich bei mir oft von Bild zu Bild (und es bleibt der eine oder andere kleine Farbstich zu sehen). Auch sonstige Stilfragen entscheide ich beim Bearbeiten eher noch für das Einzelbild und blicke wenig auf die restlichen Bilder der Serie. Ich habe mir zumindest vorgenommen, daran zu arbeiten.
Auf alle Fälle freue ich mich schon auf die Ausdrucke und bin auf die Reaktionen der Fotogruppe gespannt. Ich werde euch bestimmt davon berichten ;) Und um auf die Überschrift zurückzukommen: Diese Bilder sind vielleicht ein erster Versuch eines Portfolios. Im Laufe der Zeit werde ich daran arbeiten und mir ein solches zusammenstellen.
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Noch etwas: Heute habe ich auf Fanis Blog einen Artikel gefunden, über den ich mich mal wieder außerordentlich gefreut habe. Fani hat die Übung 30 min im Bad gemacht und ihre Ergebnisse gepostet (hier). Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Ergebnisse sind und was jeder Einzelne, der die Übung gemacht hat, so dazu sagt. Dabei ist mir dann heute die Idee gekommen, dass ich die Ergebnisse von Bloglesern auch in der Ergebnisliste auf der Übungsseite verlinken sollte. So entsteht ein interessanter Überblick. Wer also Ergebnisse zu “meinen” Fotoübungen postet, der soll sich ruhig bei mir melden, ich verlinke die Seiten sehr gern! :)