Posts Tagged ‘Porträt’

Portraits Steffen

Freitag, 24. September 2010 - Torsten Winkler

Heute möchte ich mal die Gelegenheit nutzen, und einige Fotos zu zeigen, die ich vor etwas über einem Monat für Steffen (den Freund einer meiner Mitbewohnerinnen) gemacht habe. Steffen hat eine Webseite erstellt, auf der er sich vorstellt und die er bei Bewerbungen benutzen will. Dafür brauchte er Fotos und Vorlagen. Da war ich doch gern eine Hilfe.

Steffen ist Mediengestalter und wie ich meine ist er echt richtig gut. Allein schon seine Seite hat mich recht beeindruckt. Ich habe früher auch viel mit Flash gearbeitet und daher weiß ich, wieviel Arbeit in seine Seite gesteckt wurde. Also falls jemand einen guten Mediengestalter für Digital- und Printmedien braucht – schaut mal bei Steffen vorbei – am besten gleich mit einem Stellenangebot! Soweit ich weiß läuft der Bewerbungsprozess auf Hochtouren und somit haben schnelle Agenturen wohl noch eine Chance … http://www.se-desein.de/

So, erstmal genug Werbung für Steffen ;) Die Fotos, die er auf seiner Seite verwendet (also außerhalb seiner Gallery) habe ich gemacht und auch für die Scherenschnittfiguren sind die Fotos von mir :) Die Umsetzung als Scherenschnitt hat er gemacht und ich finde das richtig gut. Was man so alles aus dem Pixelmüll machen kann, den ich fabriziere … :D

Von den ganzen Fotos habe ich ein paar bearbeitet, um auch mal ein paar Fotos von einem männlichen Wesen zeigen zu können ;)

Mich erinnert Steffen übrigens total an Jack Sparrow :)

Portraits im Park

Freitag, 13. August 2010 - Torsten Winkler

Nach der Textflut der letzten Zeit will ich mich heute kurz fassen – sonst leidet meine Leserschaft noch an Augenentzündung durch überhöhte Abnutzung oder dergleichen. Da ich mal wieder sehr langsam bin mit der Bearbeitung von Portraits (da brauche ich fast die fünffache Zeit), gibt es auch nur den nächsten Schwung Bilder zu sehen. Mir gefallen die Schwarzweißversionen leicht besser, Caro mag die farbigen lieber … so sind wieder einmal alle glücklich (?) :)

Bei derartigen Portraits geht es für mich immer um die Augen - sie sind also der Punkt, auf den ich hinarbeite. Außerdem versuche ich, dass sich das Motiv vom Hintergrund möglichst gut absetzt und keine Elemente des Hintergrunds mit dem Kopf “kollidieren”. Bei den Bildern 2, 4 und 6 habe ich übrigens eine Art hochkontrastigen Orangefilter angewendet (für die SW-Experten unter uns), um 1. die Haut angenehm erscheinen zu lassen und 2. das Grün möglichst dunkel zu bekommen, damit das Motiv besser hervortritt.

Bei Bild 5/6 konnte ich auf meine “Windmaschine Caro” zurückgreifen – sehr praktisch, wenn man sowas mit zum Fotografieren mitnimmt. ;)

Mich würde ja mal interessieren, was ihr so dazu sagt. Also wirken die Bilder natürlich oder überarbeitet? Und welche Version gefällt euch besser (da gibt es ja kein richtig oder falsch)? Und bitte nicht zuviele Komplimente für die Mädels – die heben mir sonst zusehr ab ;)

Zwei andere Grashüpfer

Samstag, 7. August 2010 - Torsten Winkler

Nachdem ich eindringlich gedrängt wurde, habe ich nun die ersten Bilder von der Fotoreihe mit Caro und Wiebke fertig gestellt. Und die Erlaubnis zum zeigen wurde mir auch gleich gegeben. Es geht gleich mit den lustigen Fotos los. Ich mag es sowieso lustig und die zwei Mädels waren auch gern mit rumalbern dabei. Das führt nicht nur zu lustigen Fotos, sondern hebt die Stimmung aller Beteiligten und hat auch noch bei seriöseren Fotos angenehme Auswirkungen. Die Verspannungen sind gelöst, Ängste/Bedenken vorm fotografiert werden verflüchtigen sich und alles geht viel einfacher von statten. Bei den beiden war es dann auch noch ein Selbstläufer, wo ich nicht groß eingreifen musste.

Ich versuche mich möglichst an die “Regeln” von Rob Heyman für gute Portraits zu halten:

  1. Finde einen guten Hintergrund.
  2. Führe einen Vordergrund ein. Etwas, was den Betrachter zum Gesicht “führt”. Manchmal sind es die Arme, manchmal etwas worauf die Person lehnt oder wo sie durch schaut.
  3. Das Licht muss gut sein. Die Richtung des Lichts muss stimmen und es sollte nicht zu hart sein.
  4. Platziere die Leute in die Szene und lass sie ihr Ding machen.

Mit Punkt 2 bin ich diesmal noch nicht so ganz im Einklang gewesen, aber ich arbeite mich ran (ich werde bei Gelegenheit auch einmal über die Punkte genauer sprechen). Na und dann ist ganz allgemein das KISS-Prinzip (Keep it simple, stupid! was soviel heißt wie “Halte es einfach, Dummkopf!“) ein Grundsatz für alle Fotos. Alles im Bild sollte einen Sinn haben und zum Bild beitragen, ansonsten hat es im Bild nichts zu suchen. Das bekomme ich schon ganz gut hin (finde ich).

Was mir immer mehr auffällt, dass ich schon ein recht gutes Gefühl für Licht entwickelt habe. Auch wenn es nicht immer perfekt wird, so habe ich vorort doch oft wegen dem Licht den Ort wechseln müssen. Wir hatten hauptsächlich unter Bäumen im Park fotografiert und manchmal ist die Sonne doch durch ein paar lichte Stellen durchgedrungen. Doch nun endlich zu den Fotos :)

Auf die Idee mit dem Rumhüpfen sind die Mädels selber gekommen und ich hab da natürlich nichts dagegen – dabei kommen immer lustige Bilder heraus. Bei Bild 13 hatte ich den Vorschlag gemacht, dass Wiebke Caro mal ihre Haare leiht, weil Caro mit dem Verhalten ihrer Haare nicht ganz so zufrieden war :) Und bei Bild 15 wird getanzt. Da waren sich die Mädels nicht zu schade für, auch wenn einige Radfahrer und andere Leute dumm geschaut oder gepfiffen haben.

Von den seriöseren Bildern gibt es in den nächsten Tagen noch einige zu sehen … also dran bleiben ;)

Aus meiner Leseecke

Freitag, 6. August 2010 - Torsten Winkler

Heute will ich euch einen Einblick in meine derzeitige Leseecke geben. Ich lese derzeit mehrere sehr interessante Bücher und diese müssen einfach mal lobend erwähnt werden.

Okay, man soll eigentlich nur ein Fachbuch auf einmal lesen. Ich bin jedoch etwas anders, was dies betrifft. Zum einen lese ich sehr langsam (ca. Sprechtempo), was ein Nachteil ist, wenn man die Lesemenge betrachtet. Es ist jedoch ein riesiger Vorteil, weil ich gleichzeitig einen überdurchschnittlichen Anteil des Gelesenen auch behalte. Ich kann mich meist noch Jahre im Nachhinein an die wichtigsten Fakten korrekt erinnern (jedoch geht mir das Erinnern an Buchtitel und Autoren oder dergleichen ab … ich finde also die Quelle nicht, weiß aber den Inhalt noch recht genau). Zum anderen lese ich Bücher Etappenweise. Meist lese ich einige Seiten in einem Fachbuch und lege es dann zur Seite. In meinem Kopf brüten dann die Informationen und werden (das ist meine Vermutung) einsortiert und in das Netzwerk meines Wissens eingeflochten :) Nach ein paar Stunden, Tagen oder Wochen macht es dann irgendwie klick und ich bin bereit für neue Infos zu dem Thema. Doch nun zu den aktuellen Büchern.

VISION AND ARTVision and Art. The Biology of Seeing“ von Margaret Livingstone. Wie der Titel verrät („Wahrnehmung und Kunst. Die Biologie des Sehens“) geht es darum, wie das Sehen funktioniert und wieso wir so sehen wie wir sehen. Von der Zelle im Auge über die Informationsverarbeitung hin zum Gehirn wird der Sehprozess und die einzelnen Besonderheiten in Beziehung zur Kunst gesetzt und Effekte und Strömungen anhand der Wahrnehmungsvorgänge erläutert. Gerade das Sehen von Farbe und Form fasziniert mich – wie ich aber allgemein von diesem Buch überaus begeistert bin. Da es auf Englisch geschrieben ist, sollte man sich schon recht gut mit Fachbegriffen aus Wissenschaft und Kunst auskennen, um es lesen zu können. Die Texte sind teilweise recht anspruchsvoll und hin und wieder sehr tiefgründig – jedoch die Erkenntnisse daraus sind den Aufwand (für mich) auf alle Fälle wert. Zu einigen besonders interessanten Punkten werde ich bei Gelegenheit auch etwas schreiben. (Ich bin jetzt knapp bei der Hälfte angekommen.)

THE POWER OF PERSONAL STORYTELLINGThe Power of Personal Storytelling. Spinning Tales to Connect with Others” von Jack Maguire. Ein Buch, in dem ich schon eine lange Zeit immer wieder einmal lese. Es zeigt auf, wie persönliche Geschichten Halt und Richtung im Leben geben können und wie man eine gute Geschichte findet, aufbaut und erzählt. Anhand von Übungen lernt man Schritt für Schritt mit. Ich bin jetzt etwas über die Hälfte durch und denke, dass sich schon einige Sichtweise bei mir geändert haben und ich jetzt bewusster Geschichten erzähle, um mit anderen zu kommunizieren. Auch für die Fotografie kann ich mir einige Dinge ableiten, da mit Fotos auch Geschichten erzählt werden oder zumindest kommuniziert wird.

DRAWING FOR THE ARTISTICALLY UNDISCOVEREDDrawing for the Artistically Undiscovered“ von Quentin Blake und John Cassidy (gibt es in Kürze auch auf Deutsch: „Zeichnen für verkannte Künstler“). Ich habe dieses Buch von der Sekunde an in mein Herz geschlossen, als ich es zum ersten Mal bei einer Freundin auf italienisch hab rumliegen sehen. Seit ein paar Tagen habe ich es nun auf Englisch und ich liebe es nun noch viel mehr! Es ist ein Buch fürs Zeichnen lernen (oder wieder lernen) – und das im Stil eines Kinderbuchs für Erwachsene. Die Texte und Zeichnungen (alle zum Mitzeichnen und vervollständigen) führen einen vom Kriekelkrakeln zu leicht komplexen Zeichnungen. Und auf jeder Seite gibt es viel zu Lachen und es macht einfach nur Spaß, Spaß, Spaß! Das Buch kommt mit 3 guten Stiften, viel Platz für die eigenen Zeichnungen und jeder Menge Motivation. Ich habe gerade erst angefangen, aber bald werdet ihr sicherlich neue Zeichnungen von mir ertragen müssen ;)

HOW TO BE AN EXPLORER OF THE WORLDHow to be an Explorer of the World“ von Keri Smith. Das Buch habe ich auch erst seit einigen Tagen und erst angefangen, aber wir sind gleich von Beginn an gute Freunde geworden ;) Es geht in dem Buch darum, dass man seine Umwelt viel genauer wahrnimmt und entdeckt (wie der Titel schon sagt: „Wie wird man ein Welterforscher“). Auch hier geht es wieder um eins meiner Lieblingsthemen – die Parallelen in Wissenschaft und Kunst (die keine Feinde, sonder viel mehr Gleichgesinnte sind). Es geht ums Finden, Beobachten, Sammeln, „Dokumentieren“ und Neugierde allgemein. Gerade als Fotografierer kann man sich jede Menge Ideen herausziehen und seine Entdeckungstouren um viele Dimensionen erweitern, was sich zwangsläufig auf die eigene Fotografie auswirkt. Ich denke, auch hier werde ich im Laufe der Zeit einige Anregungen weitergeben und den einen oder anderen Artikel zu schreiben.

Soviel zu meiner Leseecke. Falls jemand Fragen zu den Büchern hat, dann stellt sie einfach – ich werde sie gern beantworten. Einige davon gibt es auch auf Deutsch – da weiß ich jedoch nicht, wie die Übersetzungen ausgefallen sind. Vom Inhalt her kann ich die Bücher nur wärmstens empfehlen und vielleicht ist für den einen oder anderen von Euch ja was dabei :)

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In den letzten Tagen hatte ich Besuch von einer lieben Freundin und ihrer Freundin. Wir haben einige Stunden im Park Fotos gemacht und es war total lustig :) In den nächsten Tagen wird es einige Fotos anzuschauen geben. Heute mal nur ein erstes als Appetithappen :)

Caro und Wiebke


Überfällig

Samstag, 3. Juli 2010 - Torsten Winkler

Ich liebe es, wenn mein Blog Sachen macht, während ich nicht da bin. Ab und zu habe ich es ja schon einmal gemacht, dass ich Artikel für den nächsten Tag geschrieben und dann automatisch zu einer bestimmten Uhrzeit veröffentlichen lassen hab. Und während ich in Rudolstadt mir die Nacht im Zelt um die Ohren schlage, wird online fleißig gebloggt – super :)

Da ich natürlich nicht mit neuen Fotos vom Wochenende dienen kann (also das wär schon möglich, aber den Stress mache ich mir diesmal nicht), muss sich mein Blog mal im Archiv bedienen. Und da gibt es einiges schönes zu finden – unter anderem diese Serie, die ich total gern mag. Da sie hier noch nicht veröffentlicht war, will ich das mal nachholen.

 

War ja höchste Zeit, dass mein Blog diese Fotos präsentiert hat, oder? :)