Um mich auf künftige Porträtfotos vorzubereiten habe ich angefangen, meinen Lichtaufbau auszutesten. Ich versuche mir so für unterschiedliche Situationen einen Aufbau zu erarbeiten, auf den ich sicher zurückgreifen kann. Also in welcher Höhe, in welchem Winkel und Abstand will ich den Blitz haben, wie muss dieser eingestellt sein (z.B. unterschiedliche Zoomstufen, Blitzstärken, Anordnung zum Lichtformer etc.).
Beim Fotografen Matthew Jordan Smith habe ich dazu eine gute Anweisung gefunden. Als erstes soll man sich nur einen Lichtformer zulegen und diesen dann aus dem FF beherrschen lernen. In meinem Fall ist das ein simpler, günstiger Durchlichtschirm. Mit diesem Lichtformer soll man dann Testreihen machen und dabei Abstand, Höhe und dergleichen ausmessen und dokumentieren. So erhält man eine Referenz, auf die man dann zurückgreifen kann. Sobald ich ein Model gefunden habe, dass sich dafür hergibt und mal wieder etwas Zeit finde, freue ich mich schon auf diese Aufgabe.
Als kleine Vorbereitung hatte ich das schon mal im Selbsttest ausprobiert, was sich jedoch etwas schwierig darstellt. Gleichzeitig Fotograf, Model und Lichttechniker zu sein ist schon eine Herausforderung. Aber einen klassischen Aufbau habe ich mit meinen Mitteln ausgetestet. Oft sieht man diesen bei Beauty-Fotos – da jedoch mit einem Beautydish oder einer Softbox. Die Lichtquelle kommt über die Kamera und unter dem Bildrand wird ein Reflektor positioniert, der Schatten von unten aufhellt. Nach einigen Experimenten mit verschiedenen Abständen und Blitzeinstellungen, war ich mit dem Ergebnis zufrieden.














