Dies ist nun mein 301. Blogbeitrag. Ich hatte die 300 zum Anlass genommen, mir mal ein paar Gedanken zu meinem Weg zu machen. Dabei sind mir ein paar Dinge klar geworden und die sind gar nicht so uninteressant.
Wenn man in einer Sache richtig gut werden will, braucht man etwa 10.000 Stunden intensive Übung (hängt natürlich von der Sache ab und wie man sich damit beschäftigt). Nach meiner sehr zurückhaltenden Rechnung habe ich mittlerweile in der Fotografie die 5.000er Marke weit überschritten: Für die mittlerweile ca. 60.000 Fotos, die ich in meinem Leben schon gemacht habe, brauchte ich grob geschätzt 1.000 Stunden (rein die Zeit zum Aufnehmen der Fotos). Bildbearbeitung mache ich seit vielen Jahren und vorsichtig geschätzt kommen da 2.000 Stunden zusammen. Auf weitere 2.000 Stunden komme ich mit dem Durcharbeiten von Büchern und Schauen von Videos zum Thema Fotografie. Und mit meinem Blog, den Kommentierungen auf anderen Blogs etc. komme ich auch nochmal auf 500 Stunden. Dabei sind noch nicht Fotokurse, Dunkelkammerarbeit, Gespräche, Fotogruppe und dergleichen enthalten. Ebenfalls ist in dieser Rechnung nicht mit drin, dass ich im Studium und Berufsleben mit Gestaltung/Layout und dergleichen zu tun hatte/habe.
Die Zahl der mittlerweile ca. 60.000 Fotos, die ich in meinem Leben gemacht habe, finde ich auch recht beeindruckend. [Natürlich hat Masse nichts direkt mit Klasse zu tun!] Dabei existieren gerade aus meinen analog-Zeiten leider nur noch wenige Bilder – doch selbst die nehmen noch genügend Platz weg (nicht auszudenken, wenn meine digitalen Bilder auch so viel Platz bräuchten).
Und dann ist mir bewusst geworden, dass ich in den letzten 3 Jahren tatsächlich über ein Viertel meines Einkommens in Fotografie gesteckt habe. Ich musste dafür zwar auf eine ganze Reihe Sachen verzichten, doch für mein Hobby nehme ich das gern in Kauf.
Was ich damit sagen will ist, dass ich an einem bestimmten Punkt die Entscheidung getroffen habe, in der Fotografie richtig gut zu werden. Und ich meine richtig gut. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich mich den nötigen Schritten gestellt und mein Leben so gestaltet, dass als logische Konsequenz mein Ziel gar nicht vermeidbar ist. Wenn ich jetzt mal so auf meinen bisherigen Weg zurückblicke, dann habe ich schon ein ordentliches Stück hinter mir – und noch viel Spannenderes liegt vor mir. Und ich weiß genau, dass selbst bei 10.000 Stunden nicht Schluss ist – im Endeffekt geht es da dann erst richtig los.
Ressourcen aktualisiert
Bei der Gelegenheit habe ich übrigens auch mal meine Ressourcen-Seite (klick) auf den aktuellen Stand gebracht. Zumindest sind jetzt alle neuen Quellen aufgenommen und im Laufe der Zeit schreibe ich zu den einzelnen Titeln auch eine kurze Auswertung. In meinen Regalen sieht es gar nicht so extrem aus, doch als ich alles auf einem Stapel hatte, war das doch schon ganz schön viel. Und das obwohl eine ganze Reihe meiner Ressourcen ja nur in digitaler Form (die e-Books) oder auf dünnen Scheiben (DVDs etc.) vorliegen.
Meine Fotos heute …
Heute möchte ich anfangen, Bilder aus einer Reihe von Fotos zu zeigen, die mich über alle Maßen faszinieren. Ich werde dazu noch einen extra Beitrag schreiben, daher gibt’s jetzt auch keine weiteren Infos.
Von diesen drei Fotos ist für mich Nr. 1 mein Favorit. Doch ich habe noch eine unüberschaubare Menge an Bildern in dieser Richtung, dass selbst die Nr. 1 nur eines unter vielen ist. Keine Angst – ich werde nicht alle zeigen, bzw. es kommen schon noch einige …