Monatsarchiv November, 2011

Nur ein Schnupperbild

Dienstag, 29. November 2011 - Torsten Winkler

Bevor der Monat vorüber ist und alles im Weihnachtschaos untergeht, will ich noch schnell ein Foto zeigen. Diesen Mittwoch hatte ich die Intuition, früh an den Cospudener See zu fahren. Was war das für ein Erlebnis! Ich sitze hier seit Tagen vor den Bildern und bin so fasziniert, dass es mich irgendwie lähmt. Und wieder einmal habe ich viel mehr Fotos, als ich auswählen könnte. Mein übliches Problem …

Das Foto heute ich eines der “normaleren” Fotos von diesem Morgen. Ich sage nur Sonnenaufgang, Nebel und ein klein wenig Luftbewegung. Mehr berichte ich demnächst in Ruhe.

Sonnenaufgang am Cospudener See

Neue Topmodels im Zoo

Sonntag, 20. November 2011 - Torsten Winkler

Vor einiger Zeit wurde ich endlich mal wieder in den Zoo ausgeführt. Und da meine Fotofreundin das Gondwanaland im Leipziger Zoo noch nicht kannte, war dies unser Hauptziel. Zu meiner Überraschung hatte es sich seit meinem ersten Besuch deutlich verändert. Die Pflanzen wachsen wie verrückt und da freue ich mich schon darauf, den Leipziger Regenwald in einem oder zwei Jahren zu sehen. Doch am meisten habe ich mich über die neue Attraktion gefreut – die Totenkopfäffchen. Ich finde es total genial, dass die Tierchen immer wieder mal ganz nah herankommen und auf Tuchfühlung mit den Besuchern gehen können. Ok, letzteres wird von den Zoolotsen verhindert (im Notfall mit Wassersprühflaschen) – ist aber auch klar, weil die Äffchen klauen und alles kosten wollen.

Doch davon mal abgesehen – mit ein bisschen Geduld kommt man als Fotografierender sehr sehr nahe an die Totenkopfäffchen heran – ohne störende Gitter oder Glasscheiben! Einfach genial. Die Kleinen sind jedoch meist so schnell, dass man große Probleme hat den Überblick, den Fokus und die Bildkomposition im Blick zu behalten. Die meisten Bilder sind daher Ausschuss, doch es gibt ein paar dabei, die schon recht ordentlich sind. Mit etwas Übung (die ich hoffentlich noch bekomme), ist das Potenzial für großartige Fotos gegeben.

Nach einigen “wenigen” Fotos meinte ein Lotse zu mir, ob das denn nicht genügend Fotos waren. “Nicht wirklich” war meine Antwort. Und das auf alle Fälle auch auf lange Sicht …

Unser WG-Porträt (I)

Samstag, 19. November 2011 - Torsten Winkler

Ich wohne in meinem “hohen Alter” immer noch in einer WG. Das ist mein Weg jung und frisch zu bleiben (also relativ gesehen). Auch wenn in den letzten Jahren die Besetzung immer wieder gewechselt hat, so war es eigentlich immer ein sehr angenehmes Zusammenleben. Und immer hatte ich die Idee, unsere WG als Porträt festzuhalten. Und mit der aktuellen Superduper-Besetzung hat es nun endlich mal geklappt :) Also ich hatte eine Grundidee und alle hatten Gefallen dran. Noch ein bisschen Herumtesten war nötig, um die technische Umsetzung hinzubekommen. Und dann gabs eine sehr lustige Fotositzung – was sehr typisch für uns ist. Bei uns wird viel gelacht – ich wünschte es läge daran, dass ich so witzig bin, doch es gibt eine Mehrheit, die das anders sieht [was wieder mal zeigt, dass die Mehrheit nicht immer Recht hat].

Eins von diesen Bildern soll demnächst im Großformat unsere Küche zieren. Doch noch ist nicht klar, welches Bild wir dafür nehmen – ihr könnt uns bei der Auswahl gern behilflich sein! Auf alle Fälle habe ich dabei schon mal gelernt, dass ich mich mehr anstrengen muss, ordentliche Grimassen zu ziehen. Dumm guggen kann ich schon toll, doch an die lustigen Gesichter der Mädels komm ich nicht ran :( Ein kleiner Tipp, der mir leider erst im nachhinein eingefallen ist: Einer sollte immer ansagen, was man gerade für Gesichter macht (“Alle schauen erschrocken nach rechts” oder dergleichen). Ich hab richtig Lust bekommen das weiter auszuprobieren.

In einem der nächsten Artikel gibt es noch den zweiten Teil der Fotos (mit anderer Zusammenstellung bzw. Positionierung).

Später Nebel im Park

Donnerstag, 10. November 2011 - Torsten Winkler

Als gestern gegen Abend der Nebel aufzog dachte ich mir, dass es doch eigentlich mal an der Zeit wäre, Nebelfotos in zivilisierter Umgebung zu machen. Also nach der Dämmerung aber mit künstlicher Beleuchtung (Straßenlampen etc.) Einen kräftigen Ruck später machte ich mich auf den Weg und stellte schnell fest, dass der von mir gewünschte Effekt nicht eintreten würde – der Nebel war einfach noch zu licht. Das hielt mich jedoch nicht davon ab, ein paar fotografische Eindrücke zu sammeln.

Waren Bild 1 und 2 noch eher Testfotos, so sind Bild 3 und 4 schon richtig ordentlich geworden. Diese sind auch meine Favoriten vom gestrigen Ausflug.

Mehr als nur ein paar Zahlen

Mittwoch, 9. November 2011 - Torsten Winkler

Dies ist nun mein 301. Blogbeitrag. Ich hatte die 300 zum Anlass genommen, mir mal ein paar Gedanken zu meinem Weg zu machen. Dabei sind mir ein paar Dinge klar geworden und die sind gar nicht so uninteressant.

Wenn man in einer Sache richtig gut werden will, braucht man etwa 10.000 Stunden intensive Übung (hängt natürlich von der Sache ab und wie man sich damit beschäftigt). Nach meiner sehr zurückhaltenden Rechnung habe ich mittlerweile in der Fotografie die 5.000er Marke weit überschritten: Für die mittlerweile ca. 60.000 Fotos, die ich in meinem Leben schon gemacht habe, brauchte ich grob geschätzt 1.000 Stunden (rein die Zeit zum Aufnehmen der Fotos). Bildbearbeitung mache ich seit vielen Jahren und vorsichtig geschätzt kommen da 2.000 Stunden zusammen. Auf weitere 2.000 Stunden komme ich mit dem Durcharbeiten von Büchern und Schauen von Videos zum Thema Fotografie. Und mit meinem Blog, den Kommentierungen auf anderen Blogs etc. komme ich auch nochmal auf 500 Stunden. Dabei sind noch nicht Fotokurse, Dunkelkammerarbeit, Gespräche, Fotogruppe und dergleichen enthalten. Ebenfalls ist in dieser Rechnung nicht mit drin, dass ich im Studium und Berufsleben mit Gestaltung/Layout und dergleichen zu tun hatte/habe.

Die Zahl der mittlerweile ca. 60.000 Fotos, die ich in meinem Leben gemacht habe, finde ich auch recht beeindruckend. [Natürlich hat Masse nichts direkt mit Klasse zu tun!] Dabei existieren gerade aus meinen analog-Zeiten leider nur noch wenige Bilder – doch selbst die nehmen noch genügend Platz weg (nicht auszudenken, wenn meine digitalen Bilder auch so viel Platz bräuchten).

Und dann ist mir bewusst geworden, dass ich in den letzten 3 Jahren tatsächlich über ein Viertel meines Einkommens in Fotografie gesteckt habe. Ich musste dafür zwar auf eine ganze Reihe Sachen verzichten, doch für mein Hobby nehme ich das gern in Kauf.

Was ich damit sagen will ist, dass ich an einem bestimmten Punkt die Entscheidung getroffen habe, in der Fotografie richtig gut zu werden. Und ich meine richtig gut. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich mich den nötigen Schritten gestellt und mein Leben so gestaltet, dass als logische Konsequenz mein Ziel gar nicht vermeidbar ist. Wenn ich jetzt mal so auf meinen bisherigen Weg zurückblicke, dann habe ich schon ein ordentliches Stück hinter mir – und noch viel Spannenderes liegt vor mir. Und ich weiß genau, dass selbst bei 10.000 Stunden nicht Schluss ist – im Endeffekt geht es da dann erst richtig los.

Ressourcen aktualisiert

Bei der Gelegenheit habe ich übrigens auch mal meine Ressourcen-Seite (klick) auf den aktuellen Stand gebracht. Zumindest sind jetzt alle neuen Quellen aufgenommen und im Laufe der Zeit schreibe ich zu den einzelnen Titeln auch eine kurze Auswertung. In meinen Regalen sieht es gar nicht so extrem aus, doch als ich alles auf einem Stapel hatte, war das doch schon ganz schön viel. Und das obwohl eine ganze Reihe meiner Ressourcen ja nur in digitaler Form (die e-Books) oder auf dünnen Scheiben (DVDs etc.) vorliegen.

Meine Fotos heute …

Heute möchte ich anfangen, Bilder aus einer Reihe von Fotos zu zeigen, die mich über alle Maßen faszinieren. Ich werde dazu noch einen extra Beitrag schreiben, daher gibt’s jetzt auch keine weiteren Infos.

Von diesen drei Fotos ist für mich Nr. 1 mein Favorit. Doch ich habe noch eine unüberschaubare Menge an Bildern in dieser Richtung, dass selbst die Nr. 1 nur eines unter vielen ist. Keine Angst – ich werde nicht alle zeigen, bzw. es kommen schon noch einige …