Monatsarchiv Oktober, 2011

Ein magischer Morgen (II)

Montag, 31. Oktober 2011 - Torsten Winkler

Wie vor ein paar Tagen angekündigt, will ich heute den zweiten Teil der Fotos vom morgendlichen Ausflug am 26. September zeigen. Ganz den gewünschten Nebeleffekt hatte ich ja nicht bekommen, doch ein paar Schleier hingen in den Wiesen und sorgten im Zusammenspiel mit der aufgehenden Sonne für eine tolle Stimmung. Wie schon im ersten Teil geschrieben (klick) herrschte diese magische Zauberwelt-Stimmung, was auch in den Fotos (meiner Meinung nach) gut rüberkommt.

Die heute gezeigten Fotos entstanden zwischen ca. 15 min vor Sonnenaufgang (Bild 1) bis eine Stunde nach Sonnenaufgang (Bild 5 und 6). Zwischen den recht anstrengenden Fotos aus der Froschperspektive aus dem ersten Teil, war es eine Erholung die Bäume zu fotografieren. Da konnte ich wieder Kraft für weiteres Gekrieche im taunassen Gras tanken.

Ein Testfoto wird zum Selbstporträt

Sonntag, 30. Oktober 2011 - Torsten Winkler

Ich kann ja nun nicht immer nur Landschafts-/Naturfotos zeigen. Vor allem, weil ich mehr als genug andere Sachen mache. So z.B. Fotos mit Menschen. Und bei den Vorbereitungen für unser WG-Foto ist unter den Testfotos ein hübsches hervorgestochen. Ich hätte ja gern, dass es wegen dem überragenden Topmodel glänzt, doch das ist reines Wunschdenken. Nein, ich bin überhaupt nicht eitel.

Die Ergebnisse der Fotoaktion muss ich mir erst noch für die Veröffentlichung freigeben lassen (sonst kann ich nicht mehr ruhig wohnen!), daher nur dieses eine für heute. Mein aktuellstes Selbstporträt:

Ein magischer Morgen

Freitag, 28. Oktober 2011 - Torsten Winkler

Ich kann es kaum glauben, aber es ist schon wieder einen ganzen Monat her, dass ich auf der Jagd nach morgendlichem Nebel die taugetränkten Wiesen am Cospudener See durchstreift habe. Nebel war an diesem Morgen fast kaum zu sehen und die von mir erhofften Bilder konnte ich bei diesem Ausflug nicht machen (ich war an einem anderen Tag erfolgreicher – das kommt alles in naher Zukunft). So unbefriedigt wollte ich nicht nach Hause fahren, nachdem ich 5Uhr aufgestanden und durch die finstere Nacht geradelt war. Zwei Rehe hoppelten über den Weg und schienen sich schon über mich lustig zu machen … Da blieb mir nur, meine ursprüngliche Idee fallen zu lassen, und mich der aufgehenden Sonne zu widmen.

Schon nach wenigen Schritten in der Wiese war mir klar – heute bleibt nichts trocken. Jeder Halm, jedes Blatt, jedes Spinnweben war bis zur äußersten mit Tautropfen behängt. Und die aufgehende Sonne verwandelte jeden dieser Tropfen in einen funkelnden Edelstein. Zum Glück war es noch recht warm und so spührte ich die Nässe kaum … ich war in einer glitzernden Zauberwelt versunken:

Dieses morgendliche Erlebnis gehört mit zu einem der schönsten, die ich in den letzten Jahren hatte – es war ruhig, magisch und einfach faszinierend. Ich habe noch ein paar weitere zauberhafte Fotos mit Bäumen gemacht, doch die gibt es beim nächsten mal zu sehen …

Sonnenuntergang und ein dickes Rohr

Montag, 24. Oktober 2011 - Torsten Winkler

Ich mache mal mit den nächsten Abendstimmungsbildern vom Cospudener See weiter, auch wenn eigentlich ein bisschen mehr Abwechslung nicht schlecht wäre. Aber es ist noch so viel abzuarbeiten …

Zur Abwechslung habe ich auch mal einen Sonnenuntergang fotografiert – weil ich erstaunlicher Weise an dem Tag recht zeitig vorort war. Sonst kam ich trotz Planung und Vorbereitung meist erst nach Sonnenuntergang am gewünschten Ort an – ich bin nicht mehr der Schnellste ;) An der Stelle im Cospudener See (im südöstlichen Teil des Sees) entdeckte ich an diesem Abend dann auch ein aus dem Wasser ragendes Rohr, was ich zuvor noch nie gesehen hatte. Das es schon länger dort gewesen sein musste war nicht nur vom Rost her zu erkennen, sondern auch daran, dass sich schon Pflanzen darauf angesiedelt hatten. Somit gab es einen etwas interessanteren Vordergrund für meine Bilder her. Als es dann richtig dunkel geworden ist, habe ich mit meiner Fahrradlampe das Rohr wärhend einer Langzeitbelichtung aufgehellt – wie ich jetzt weiß nennt man das auch Lightpainting (Lichtmalerei).

Bitte nicht vergessen, dass diese Bilder alle aus der Idee heraus entstanden sind, dass ich mich mit der Situation vertraut mache. Mir ging es darum, die unterschiedlichen Wirkungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu erkunden, um später einmal gezielt ähnliche Situationen nutzen zu können. Trotzdem wollte ich meine schöneren Ergebnisse nicht in der Schublade versenken :)

Polarisationsfilter bei Nacht

Samstag, 22. Oktober 2011 - Torsten Winkler

Ich komme derzeit vor lauter Projekten und Fotografieren nicht mehr richtig zum bloggen. Daher habe ich mich entschlossen, mal ein paar kürzere Beiträge zu schreiben, damit ich den Bilderstau auflösen kann.

Heute geht’s um ein paar Bilder aus dem August, wo ich ja in den Abendstunden eine Reihe Fotoausflüge an den Cospudener See gemacht habe (keine Angst, wir sind bald durch mit dem Thema). Meist setze ich bei diesen Situationen meinen Polarisationsfilter ein, um die Farben zu verstärken und etwas mehr Kontrolle über das Bild zu bekommen. Auch wenn die Sonne schon hinterm Horizont verschwunden ist, so kann eine Drehung am Polarisationsfilter eine deutliche Veränderung bewirken.

Bild 1

Wenige Sekunden später und eine Drehung am Polarisationsfilter (um 90°) wird daraus folgendes Bild:

Polarisationsfilter um 90° gedreht

Wie leicht zu sehen ist, kann man auch bei Nachtaufnahmen (zumindest, wenn die Sonne erst kurz untergegangen ist) den Polarisationsfilter sinnvoll einsetzen.

Die restlichen Bilder sind vom Hafen am Cospudener See – hier hatte ich die Spiegelungen der Lampen ins Visier genommen.