Monatsarchiv Januar, 2010

Zoo Leipzig (Januar)

Sonntag, 31. Januar 2010 - Torsten Winkler

Ich hatte mir zwar für die nächsten Tage einen Zoobesuch vorgenommen, doch dann brachten meine Eltern die Idee zur Sprache und da habe ich mich überreden lassen spontan schon heute in den Zoo zu gehen.

Bei schönem Winterwetter waren doch recht viele Leute auf die gleiche Idee gekommen. Aufgeregt herumhüpfende Kinder und Eltern machten es deutlich schwieriger, sich auf die Tiere zu konzentrieren als in besucherärmeren Zeiten. Trotzdem ist es einigermaßen gut gelungen. Besonderes Augenmerk habe ich auf das Vogelhaus gelegt und konnte mich davon überzeugen, dass mein Patenvogel tatsächlich etwas zu futtern bekommt :D Leider war er (wie ich) nicht so sehr von den grölenden Besucherhorden begeistert und nur kurz aus der Ferne zu beobachten.

Auch die Echsen waren heute wieder sehr schön zu fotografieren. Wenn man den richtigen Zeitpunkt (an dem sich eine Besuchertraube ihre Nasen und Finger an den Scheiben platt gedrückt hatte und nun andere Tiere zu belästigen versuchte) abgepasst hat, sogar fast in Ruhe :)

1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50mm 1/125s # f 2,8 # iso 800 # 100 mm 1/125s # f 2,8 # iso 400 # 100 mm 1/125s # f 2,8 # iso 800 # 100 mm
1/125s # f 2,8 # iso 400 # 100 mm 1/125s # f 2,8 # iso 400 # 100 mm 1/125s # f 2,8 # iso 400 # 100 mm 1/180s # f 5,6 # iso 800 # 100 mm
1/90s # f 1,4 # iso 1600 # 50 mm Beweisfoto - mein Vogel frisst :) 1/90s # f 1,4 # iso 800 # 50 mm 1/90s # f 1,4 # iso 1600 # 50 mm
1/180s # f 1,4 # iso 1600 # 50 mm 1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50 mm 1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50 mm 1/90s # f 1,4 # iso 1600 # 50 mm

Ich mag die Bilder 2, 7 und 16 am liebsten. Bild 7 erinnert an die Vorgartenidylle einer spießbürgerlichen Kleinstadt :D Welche Fotos gefallen euch am besten oder welche gar nicht?

[Nachtrag: Die Bilder 10, 12 und 13 sind stark beschnitten (also es wurde mehr weggeschnitten als drangelassen).]

Glühende Lava (Fortsetzung)

Donnerstag, 28. Januar 2010 - Torsten Winkler

Ich war mit den Ergebnissen aus dem gestrigen Post doch noch nicht ganz zufrieden und habe mir daher etwas Nachsitzen verordnet ;) Diesmal mit meinem 100mm Makro und kleineren Blenden.

1/125s # f 11 # iso 3200 # 100mm 1/125s # f 2,8 # iso 3200 # 100mm 1/125s # f 2,8 # iso 3200 # 100mm 1/125s # f 11 # iso 3200 # 100mm
1/125s # f 11 # iso 3200 # 100mm 1/125s # f 11 # iso 3200 # 100mm 1/125s # f 2,8 # iso 3200 # 100mm 1/125s # f 2,8 # iso 3200 # 100mm

Ich bin übrigens genauso überrascht wie ihr, dass ich in den letzten Tagen derartig viele Fotos gemacht und gleich bearbeitet habe. Mal sehen wie lange ich dieses Tempo aufrechterhalten kann ;)

Zugegeben, ihr seid nicht ganz unschuldig daran, denn euer öffentliches oder privates Feedback spornt mich sehr an – danke schön! :)

Glühende Lava

Mittwoch, 27. Januar 2010 - Torsten Winkler

Und wieder ein kleines Experiment. Nein, es ging nicht um die schärfsten Bilder. Schließlich habe ich mein 50 mm-Objektiv mit einem 31 mm-Zwischenring benutzt und das bei Blende 1,4. Da kann man keine Abbildungswunder erwarten – zumindest nicht im Schärfebereich :)

Lange Rede kurzer Sinn – hier die Ergebnisse:

1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50mm mit Zwischenring 1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50mm mit Zwischenring 1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50mm mit Zwischenring 1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50mm mit Zwischenring
1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50mm mit Zwischenring 1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50mm mit Zwischenring 1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50mm mit Zwischenring 1/125s # f 1,4 # iso 800 # 50mm mit Zwischenring

Der biologisch bewanderte Leser wird sicherlich gleich erkennen welcher Einzeller mir in Bild 7 ins Netz gegangen ist.

Übrigens bearbeite ich derzeit die “Ressourcen“-Seite weiter und eventuell lohnt sich ja auch da mal ein Blick rein ;) Gerade heute sind die Bildchen für die Bücher und Zeitschriften entstanden (auch schon für alle demnächst noch kommenden Ressourcen).

Eisiges Vergnügen

Dienstag, 26. Januar 2010 - Torsten Winkler

Wir haben seit einigen Tagen schon ordentliche Minusgrade und bevor es wieder warm wird (falls überhaupt) habe ich mich auf den Weg gemacht und ein altes Projekt von mir wiederbelebt. Vor einigen Jahren (ca. 2004/2005) war ich mit geliehener Kamera auf dem zugefrorenen Kanal unterwegs und habe ins Eis fotografiert. Die dabei entstandenen Fotos waren sehr interessant, sind nur leider verschollen. Daher war nun die Gelegenheit neue zu schießen. Bei Temperaturen von unter -10°C war ich nach einer Stunde knackig durchgefroren und hatte Mühe auf dem Heimweg meine frierenden Muskeln richtig zu bewegen.

1/250s # f2,8 # iso 100 # 100mm 1/250s # f2,8 # iso 200 # 100mm 1/250s # f2,8 # iso 200 # 100mm 1/250s # f2,8 # iso 400 # 100mm
1/180s # f2,8 # iso 200 # 100mm 1/180s # f8 # iso 3200 # 100mm 1/180s # f8 # iso 3200 # 100mm 1/180s # f8 # iso 400 # 100mm
1/180s # f2,8 # iso 400 # 100mm 1/180s # f2,8 # iso 400 # 100mm 1/180s # f8 # iso 3200 # 100mm 1/250s # f2,8 # iso 100 # 100mm

Foto 2 und 3 sind nur unterschiedlich bearbeitet (für unterschiedliche Effekte). Und Bild 8 erinnert mich voll an die Erde mit Mond :)

Trotz aller Friererei liebe ich das kalte Wetter (wie eigentlich fast jedes andere Wetter auch :D ) und vielleicht kommen ja in den nächsten Tagen neue Fotos hinzu …

Verwacklungsfreiheit

Dienstag, 26. Januar 2010 - Torsten Winkler

Nachdem nun eine Protestwelle über mich hereingebrochen ist, sehe ich mich gezwungen meine wohl doch nicht ganz so klaren Erläuterungen aus dem gestrigen Beitrag verständlicher zu formulieren :)

Um verwacklungsfreie Fotos zu bekommen gibt es entweder die Möglichkeit ein Stativ zu benutzen oder die Faustregel für Freihandaufnahmen (Bildstabilisatoren lassen wir jetzt mal außen vor). Macht man ein Foto mit einer zu langsamen Belichtungszeit kommt es zu Verwacklern und somit zu einem unscharfen Bild. Will man dies vermeiden muss man entsprechend schnelle Belichtungszeiten einstellen. Doch was ist schnell genug?

Es gilt die einfache Regel 1/Brennweite als Belichtungszeit ist die Grenze, die ein Durchschnittsfotograf noch verwacklungsfrei halten kann. Ein Tattergreis braucht natürlich kürzere Belichtungszeiten als ein junger Mann mit ruhiger Hand wie ich z.B. Was die Regel an zwei Beispielen bedeutet soll die folgende Tabelle zeigen:

Verwacklungsgrenze Vollformat

Verwacklungsgrenze

Bei einem Zoomobjektiv wird natürlich die gerade eingestellte Brennweite benötigt. Wenn ich z.B. ein 70-300 mm Zoom benutze liegt die verwacklungssichere Belichtungszeit bei 70mm bei 1/70 s und bei 300 mm muss es dann schon ca. 1/300 s sein. Eine kleine Brennweite (z.B. 24 mm) ist demnach für Freihandfotografie in schlechten Lichtverhältnissen deutlich besser geeignet als eine große (z.B. 200 mm).

Wer eine ruhige Hand besitzt kann natürlich etwas längere Belichtungszeiten stillhalten. Wenn ich aber längere Belichtungszeiten brauche passe ich sehr genau darauf auf, wie ich atme. Mit ruhiger Atmung und möglichst eng am Körper anliegenden Armen kann man schon einige Verwackler vermeiden. Weiterhin ist ein ruhiger Finger am Auslöser von Vorteil um unnötige Bewegungen der Kamera zu minimieren. Also nicht mit aller Kraft auf den Auslöser hämmern, sondern möglichst ruhig, sanft und gleichmäßig durchdrücken. Zur Sicherheit mache ich dann meist ein paar Fotos mehr um später am Computer das beste auszuwählen.

Und zu guter Letzt versuche ich in solchen Situationen jede Möglichkeit zum Aufstützen oder Anlehnen auszunutzen (natürlich nicht an wackeligen Leuten sondern an Wänden, Mauern, Pfählen, Steinen etc.). Auf diese Weise wird man selber schon fast zum Stativ und kann ein wenig mehr Verwacklungsmöglichkeiten ausschließen.